Jürn Christian Hocke – Creative Director Digital und Fotograf & Retoucher

Was macht man als Digital Producer?

In einer Unterrichtspause haben wir uns mal unseren Dozenten Jürn-Christian Hocke geschnappt und ihm ein paar Fragen gestellt.

Moin Jürn, bist du bereit für ein knallhartes Interview?

Wenn ihr mit knallharten Antworten klar kommt …

Erkläre mal in einem Satz den Unterschied zwischen UI und UX!

Der Klopapierhalter kann noch so schön sein … wenn man vergisst, eine Rolle hineinzuklemmen, ist die User Experience … genau.

Warum bist du Dozent?

Weil ich fähige Mitarbeiter … äh … im Ernst: ich habe selbst sehr gute Dozenten gehabt, und weiß, wie wichtig eine gute Ausbildung ist – und möchte mein Wissen einfach weitergeben. Und die Projekte, die man in der Ausbildung gemeinsam mit den HTK‘lern macht, sind frisch und einfach freier als in der Wirtschaft.

Was machst du im „richtigen“ Leben?

In der Regel bin ich als Freelance Creative Director Digital und Fotograf & Retoucher unterwegs.

Vervollständige: „Wenn Windows Paint…“

… besser gewesen wäre, hätten heute alle Designer Windows PCs.

Auf eine einsame Insel würdest du welche 3 Gegenstände mitnehmen?

Als digital Native brauch ich eigentlich nur folgende 3 Dinge: Solarzellen für den Strom, eine mobile Workstation und eine Richtantennen für den Satelliten-Uplink. Essen bekomm ich dann via Amazon-Fresh-Drohne 🙂

Du bist Dozent für Digital Strategies (für Digital Producer) bei der HTK, unterrichtest auch noch ganz viele andere Dinge – gib mal einen Querschnitt deines Könnens, ähh Unterrichts…

Ich kümmere mich auch um Web- & Appdesign und Retusche – und kann bei allem, was irgendwie Pixel auf jede Art von Monitor bringt, helfen.

Der Digital Producer startet nun ganz neu – wer sollte sich da bewerben?

Man sollte großes Interesse und Begeisterung an Technologie haben, genauso wie das Bedürfnis diese Technologien in neuer Art und Weise zu kombinieren, um so gänzlich neue Nutzererfahrungen zu kreieren. Als digital Producer sorgt man dafür, dass SciFi Einzug in den Alltag hält.

Wie sieht es von der Unternehmensseite aus – warum sucht der Markt – und wen?

Auf dem Markt werden sehr oft Generalisten gesucht. Leute, die nicht nur in einem Bereich top sind, sondern über den Tellerrand hinaus schauen. Wichtig dabei ist abstraktes Denken, technisches Verständnis und ein Blick für’s große Ganze. Händeringend gesucht werden Leute, die sich als Schnittstelle zwischen Konzept, Technologie und Design verstehen.

5 schnelle Entscheidungen – bereit?

  1. Cola oder Fanta? Cola
  2. Pixel oder Vector? geräteunabhängige Pixel
  3. 80’er oder 90’er? 90’er
  4. Hund oder Katze? Katze
  5. Schlager oder Gongmusik? Ohmmmmmmmm

So, schon fertig! War doch gar nicht so schlimm, oder? Danke für deine Zeit – jetzt aber husch, husch in den Unterricht zurück, die Meute wartet!

Und weg!

2018-04-20T22:07:32+00:00